Einleitung:

Im 3 Teil dieser Serie schließen wir den Kreis der 3 wichtigsten Elemente in der Fotografie. Wir werden uns heute um die sogenannte ISO kümmern.  Wofür diese 3 Buchstaben stehen und wie sie in der Fotografie angewandt wird, das sehen wir uns jetzt an.

Was ist jetzt diese ISO? Um das am besten zu Verstehen müssen wir ein paar Jahre zurück denken. Genau gesagt in die Zeit wo es noch keine Digitalfotografie so wie wir Sie im Moment kennen gab. Damals wurde das Bild noch auf einen Sogenannte ISO Film belichten und festgehalten. Die ältere Generation kann mit diesen Filmkapseln eventuell noch etwas anfangen.

Diesen Film oder Filmstreifen gab es damals in verschiedensten Lichtempfindlichkeitangaben, die Bekanntesten waren bei uns die ASA und die ISO. Und hat umschrieben wie Empfindlich der Negativ Film in der Rolle auf das Licht reagiert. Oder besser gesagt um so Empfindlicher eine Film war um so besser konnte man bei dunklen Lichtverhältnissen fotografieren. Das uns nichts anderes findet auch heute in der Digitalfotografie anwendung nur dsa wir uns um keinen Film mehr kümmern müssen sondern das ganze elektronisch regulieren und nach unseren Wünsch einstellen können.

Kapitel 3: Grundlagen der Fotografie: Die ISO

Wie können wir diese ISO für uns nutzen.  Die heutige ISO wird heutzutage über unseren Bildsensor, der in der Kamera sitz gesteuert. Dieser wird durch elektronische Impulse auf die jeweilige Empfindlichkeit eingestellt. Die meisten Kamera haben einen möglichen  ISO Wert von  100 – 6400.  Bei einigen neueren moderne Kamera können auch höhere Werte oder auch sogar tiefere Werte ( ISO 50) eingestellt werden. Welche Einstellungen deine Kamera beherrscht siehst du am einfachsten, wenn du es einfach ausprobierst.

Welche ISO kann meine Kamera

Suche als erstes die Einstellung für die ISO. Das kann zum einen in einem Menü versteckt oder auch auf einer Taste am Gehäuse deiner Kamera zu finden sein.
Nutze am besten zur Suche, dein Kamera Handbuch um die Einstellungen zu finden.  Wenn du diese gefunden hast dann wähle dort einmal denn kleinsten Wert ( zb ISO 100) und einmal den größten Wert aus ( zb ISO 6400 oder höher ) beobachte während des durchsehen der ISO Werte die verschiedensten Wert.

Diese werden so oder so ähnlich wie die Reihenfolge sein.

100 – 125- 160- 200 – 250 – 320 – 400 – 560 – 640 – 800 – 1000- 1250 – 1600 usw sein.

Wann nutze ich diese Werte ?

Wen du dir nun einen Überblick  über deine möglichen Einstellungen verschafft hast, dann  möchte ich dir jetzt erklären, wann wir diese nutzen.

Schauen wir uns dazu noch einmal diese Reigenfolge an.

100 – 125- 160- 200 – 250 – 320 – 400 – 560 – 640 – 800 – 1000- 1250 – 1600

Ich habe dir diesmal in der Tabelle Zahlen fett schwarz markiert. Das bedeutet das diese die ganzen ISO Werte verdeutlichen und somit jetzt Sprung zwischen diesen Schwarzen Zahlen bedeutet eine Verdoppelung oder Halbierung der Lichtempfindlichkeit. Wie schon in Kapitel 1 und Kapitel 2 gelernt bedeuten solche Sprünge immer das unser Bild heller oder dunkler wird, wenn wir diese Werte anpassen.

Wann nutze ich welche ISO

Welche ISO Einstellungen jetzt für deine Situation die richtige ist, hängt von deinen Umliegenden Licht und Aufnahme Situationen an.

Ich möchte dir jedoch eine grobe Übersicht der gängigsten Grundwerte geben. Es handelt sich hierbei um grobe Richtwerte für das Fotografieren von Alltagsmotiven.

ISO 100 – 200

Tagsüber bei „schönem“ Wetter (Sonnenschein, leichte Bewölkung)

ISO 400 – 800

Bedeckter Himmel, Nebel, im Schatten, im Wald, in gut ausgeleuchteten Innenräumen

ISO 800 – 3200

bei Dämmerung/Nachts, in schlecht ausgeleuchteten Innenräumen (z.B. Bars, Clubs etc.), Nachtleben in der Stadt

Achtung ISO Rauschen!

  • Vielleicht hast du schon einmal von dem sogenannten ISO Rauschen oder manchmal auch Korn oder Körnung gehört. Dieser Effekt tritt auf wen der  ISO Wert auf einen zu hohen Bereich ( zb ab ISO 1600)  eingestellt wurde.  Es entstehen durch technische Gegebenheiten einzelne Pixel Störungen im Bild. Die störenden Pixel weichen in Farbe und Helligkeit von denen des eigentlichen Bildes ab.  Der Umfang des Bildrauschens ist in erster Linie von der Qualität der Digitalkamera abhängig. Entscheidenden Einfluss hat die Größe der einzelnen Pixel. Bei gleicher Bildauflösung hat ein kleiner Sensor im Allgemeinen ein höheres Rauschen als ein großer Sensor (Vollformat) mit geringerer Packungsdichte.

Übung: ISO

Kommen wir nun zu Übungen um dieses Kapitel praktisch zu verstehen.

Such dir ein sich  beliebiges Motiv. Am besten sollte dieses im an einem leicht dunkleren Ort liegen ( Zb Innenräume)

  1. Stelle jetzt deine Kamera auf den Modus M.
  2. Stelle nun wiederum mithilfe deiner Anleitung eine Blende von F 4.0 ein,
  3. Stelle als Nächstes eine Verschlusszeit von 1/200 oder kürzer ein.
  4. Mache ein Foto.
  5. Sieh dir das Foto nun an, das Bild sollte jetzt entweder sehr dunkel oder sogar schwarz sein.
  6. Verstelle jetzt die ISO in den einzelnen Schritten und mache dazwischen immer wieder ein Bild
  7. Sieh dir die Bilder anschließend an. Du wirst sehen, das dein Bild von Schritt zu schritt Heller wird.

Wir lernen also:

  • Welche Auswirkungen hatte die ISO auf dein Bild
  • Wann wird ab welchen Wert das ISO Rauschen sichtbar.

Fazit:

In diesem Kapitel hast du nun erfahren, dass wir die Helligkeit unserer Bilder auch mit der ISO steuern können. Diese Möglichkeiten sind jedoch stark abhängig von unserem verwendeten Sensor, der in unsere Kamera steckt.

Zusammenfassung:

Niedrige ISO  = Wenig Bildrauschen       |     eventuelle zu Dunkle Bilder

Hohe ISO = Höhes Bildrauschen    |    ev. hellere Bilder