Die 5 größten Mythen über den Muskelaufbau

Du hast Sie sicher schon oft gehört und hast geglaubt da ist etwas Wahres daran. Heute geht es um die 5 größten Mythen rund um den Muskelaufbau. Ich erkläre Dir was es damit auf sich hat und warum Du diesen kein Glauben schenken sollst.

Mythos 1: Fett in Muskeln umwandeln

Das ist vielleicht der größte Mythos von allen, nämlich dass man durch Training seine Fettzellen in Muskelmasse “umwandeln” kann. Dazu kann ich nur sagen das ist “FAKE” Es funktioniert schon darin nicht das es zwei verschiedene Typen von Zellen sind, die wissenschaftlich nicht ihre Funktion ändern können. Aber diesen Glauben gibt es schon seit es das funktionelle Muskeltraining gibt und wurde durch diverse “Fitnesstrainer” erzählt und verbreitet. Wahrscheinlich nur um das ganze zu vereinfachen, um dann seinen Trainingsplan verkaufen zu können

Fakt ist man kann zeitgleich Muskelmaße aufbauen und dabei seinen Fettanteil verringern, das funktioniert im Grunde gesagt schon zum Teil, jedoch nur zu einem kleinen Bruchteil des wirklich möglichen.
Um einen effektiven Effekt zu erzielen, muss man sich für eine Seite entscheiden.
Muskelaufbau oder Fettverlust, so einfach ist es. Die dritte Möglichkeit ist die Erhaltung wo man die Ernährung so anpasst nicht zu und nicht abzunehmen um seine erworbene Muskelmasse aufrechtzuerhalten und kein weiteres Fett zuzunehmen.

Also wenn euch das nächste Mal jemand diesen Mythos wieder einmal auf die Nase binden möchtet, wisst ihr es jetzt besser.

Mythos 2: No Pain No Gain

Es glauben viele, dass Krafttraining wehtun muss, damit es funktioniert. In dieser Aussage ist ein klein wenig Wahrheit vorhanden, jedoch muss man es so verstehen, dass man dabei einen gewissen Trainingsreiz setzen und eine gewisse Reizschwelle überschreiten muss. Das Training bis zum Muskelversagen könne dann auch mal wehtun.

Fakt ist: Der Muskel sollte bis zu einer gewissen Erschöpfung trainiert werden – und das sei für viele mit einer Schmerzempfindung assoziiert. Jedoch sollte es man nicht übertreiben und immer an das komplette Limit gehen, vor allem, wenn es um Gelenke oder Sehnen geht. Die dürfen nämlich nicht wehtun beim Training.

Ein schwerer Muskelkater, der mehrere Tage schmerzt und dich vielleicht sogar bei alltäglichen Aktivitäten behindert, deutet eher auf ein zu hohes Trainingsvolumen hin und wird auch deine Trainingsfortschritte bremsen.


Mythos 3: Nur wer Muskelkater hat, hat richtig trainiert

Wie schon im 2 Mythos angesprochen, ist ein zu starker Muskelkater eher hinderlich für deine Trainingsfortschritte. Der Trainingsgrad spiele da eine entscheidende Rolle. Für manche ist eine Übung kein Problem, weil sie oder er sie schon häufig gemacht hat. Gerade für Anfänger bedeutet das, man am Anfang die Muskeln, Gelenke und Sehen an die neuen Bewegungsabläufe gewöhnen muss und daraus entsteht bei vielen gerade am Anfang am nächsten Tag der Muskelkater.
Was nicht bedeutet, dass das davorliegende Training zum Muskelaufbau führt.

Mythos 4: Vom Bauchmuskeltraining bekommt man ein Sixpack

Nein, denn auch hier gilt: Fettabbau und Muskelaufbau sind nicht das Gleiche. Der Körper baut sein Fett nicht nur in einer Körperregion ab. Fett wird verbrannt, wenn der Körper in ein Kaloriendefizit gerät, allerdings in allen Körperregionen. Wo genau du genau am schnellsten Fett verlierst, ist u.a. Sache der Genetik. Ein gezielter Fettabbau am Bauch ist also nicht möglich.

Dein Sixpack trainieren kannst Du allerdings mit gezielten Übungen für die Bauchmuskulatur. Weiters ist es sinnvoll, auch andere Muskelgruppen zu trainieren, so wie den Rücken um Dysbalancen auszuschließen.

Das Wichtigste am Schluss: ein definierter Sixpack ist immer im Zusammenhang zu sehen ist mit Deinem Körperfettanteil. So kann es also sein, dass Du starke Bauchmuskeln hast, diese sich aber noch unter einer Fettschicht verstecken, wodurch der Sixpack nicht sichtbar wird.

Mythos 5: Muskelmänner sind Steif und Unbeweglich

Auch das kann man so nicht behaupten. Meistens entsteht so etwas durch mangelnde Bewegung, muskuläre Dysbalancen und eine falsche Haltung.

Zwar führen auch Muskelberge irgendwann dazu, dass der Körper nicht mehr so beweglich und biegsam ist, dafür musst Du aber schon einiges an Muskelmasse ansetzen. In der Regel gilt: Krafttraining verbessert die Beweglichkeit. Dazu solltest Du jede Muskelgruppe trainieren und stets darauf achten, die jeweiligen Gegenspieler in gleichem Maße zu trainieren. Durch unseren Alltag – häufig viel sitzen am Schreibtisch – sind unsere Brust-, Hüft und Beinbeugemuskulaturen anfällig dafür, zu verkürzen. Deswegen ist es wichtig, ein spezielles Augenmerk auf diese Muskelgruppen zu richten, falls auch Du zu den Schreibtisch-Hengsten gehörst.

Auch Stretching ist eine sinnvolle Ergänzung zum Krafttraining, bietet körperlichen Ausgleich zur Alltagshaltung und verbessert langfristig die Beweglichkeit.

Fazit:

Das waren die 5 meist geglaubten Mythen zum Muskelaufbau und zur Fitness. Welche habt ihr gekannt? Und welche sind euch noch geläufig? Schreibt sie mir in die Kommentare und ich werde für euch auch diese analysieren und kommentieren.

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